Hondas XR und CRF Serien sind beliebte Enduromaschinen vor allem in der 250er und der 650er Klasse. Sie werden von Honda selbst als Dual-Sport bezeichnet, was sich im Wesentlichen auf die Nutzung auf der Straße und im Gelände bezieht. Die Japaner sind so lange im Geschäft, dass man ihnen nichts mehr vormachen muss, und es ist keine Seltenheit, dass man eine 15 Jahre alte Honda Enduro sieht, die noch fährt, als sei sie gestern aus dem Werk gekommen. Bei Honda unterscheidet man die R- und die F-Serien. R-Versionen sind vor allem für den Einsatz im Gelände gebaut und nicht alle Modelle entsprechen der Straßenverkehrsordnung. Die L-Modelle sind für den Einsatz im Gelände und auf der Straße entwickelt worden und damit klassische Enduro-Modelle.

Zwei konkrete Modelle stechen heraus:

Honda CRF400RX

Die 400er CRF ist die kleine Schwester des 450er Modells, mit dem Honda-Fahrer Giacomo Redondi die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Sie richtet sich eher an den Hobby- und Amateurfahrer, ohne dabei aber auf die Qualität des Profi-Modells verzichten zu müssen. Die fünf Gänge sind hervorragend übersetzt, was die Maschine sowohl im Gelände als auch auf der Straße gut fahrbar macht. Die kompakte Bauart und der recht bequeme Sitz lassen auch bei längeren Fahren keine Ermüdung aufkommen. Anders als die Ducati-Allrounder ist die Honda eben auch Offroad zu Hause.

Honda XR650L

Die XR650L ist eine klassische Enduro mit einer Luftkühlung, was bedeutet, dass man Gewicht sparen kann und das sie einfach zu warten ist. Sie ist für den Einsatz im Gelände konzipiert, ist aber auch auf der Straße ein Genuss zu fahren, vor allem auch weil der moderne Motor sehr Benzin sparend ist. Auch im Stadtverkehr kann sie gefahren werden – der überarbeitete elektrische Anlasser macht das Starten schneller und bequemer. Das Rahmen ist verstärkt und lässt den Fahrer auch bei Steigungen im Gelände nicht im Stich.