Ein Motorrad auf der Straße zu halten ist unter normalen Bedingungen und mit etwas Übung recht einfach. Das gleiche Gefährt aber im Gelände unter Kontrolle zu haben ist eine andere Sache. Da man aber als Enduro-Fahrer eben beides macht, ist es praktisch wenn man eine Trainingsstrecke hat, auf der man etwas üben kann. Im deutschsprachigen Raum fehlt es nicht an solchen.

Enduropark Hechlingen

Dieser Park hat alles was das Endurofahrer-Herz begehrt. Man kann als Anfänger, Fortgeschrittener oder Fastprofi kommen und eine Menge Spaß haben. Auf 26 Hektar sollte jeder seine Herausforderung finden. Die Anlage bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade, und ist auch hervorragend für Trial-Fahrer geeignet. Wer möchte, kann sich auch für ein Training anmelden und dann mit BMW-Motorrädern üben (BMW ist ein Partner). Man sollte aber eigene Schutzausrüstung mitbringen, vor allem solides Schuhwerk, das einen Tag im Gelände auch übersteht.

MX Academy

In der Schweiz liegt die MX Academy, die wie es der Name sagt vor allem im Endurofahren ausbildet, aber man kann ja niemals zu viel üben und dafür eignet sich der Platz bestens. Es werden gleich mehrere Strecken benutzt, unter anderem die Motocross Strecke in Emmingen, die Motocorss Strecke Schlatt und der Track in Stetten, wo die Akademie auch ihren Hauptsitz hat. Die Schwierigkeitsgrade sind unterschiedlich, und wer das erste Mal auf einer Enduro sitzt kann zunächst auf dem großen Acker üben.

Es ist in Deutschland nur ein ausgewiesenen Bereichen erlaubt, mit einer Enduro ins Gelände zu fahren. Einer der Gründe ist der Naturschutz, man will verhindern die Tiere im Wald und in der Wiese durch herumfahrende Motorräder zu stören. Oftmals sind Felder und Wiesen auch Privatgelände und der Zugang verboten. Dennoch gibt es viele Motocross- und Endurovereine, die eigene Parks und Tracks haben und diese auch gegen Gebühr für Nicht-Mitglieder öffnen. Auch hier sollte man seine eigene Ausrüstung und sein eigenes Motorrad mitbringen.